TEACH-IN und PLAY-BACK Verfahren

Bei manchen Bearbeitungen von Werkstücken gibt es Teilschritte die durch setzen von Koordinaten nicht wirtschaftlich zu programmieren sind. Ein Beispiel hierfür wären das ausräumen von komplexen Taschen. Genau für solche Fälle entstand das Play-Back-Verfahren. Hier wird zunächst im Handbetrieb die erforderlichen Werkzeugbahnen abgefahren. Die Steuerung merkt sich die Bahnen, wenn diese schrittweise mit der Play-Back-Taste abgespeichert worden sind.

Anschließend können diese in ein NC-Programm eingefügt und mit der nötigen Geschwindigkeit ergänzt werden.

TEACH-IN ist in vielen CNC-Steuerungen nutzbar, so ist es möglich die Ermittlung und Eingabe von Einrichtedaten zu erleichtern. Die Daten die eingegeben werden müssen können von Steuerung zu Steuerung unterschiedlich sein.

Meistens geht es dabei um die Ermittlung und Eingabe von Werkzeugabmessungen, Werkstücknullpunkten, Arbeitsraumeinschränkungen.

Diese Positionen werden mittels Betriebsart TEACH-IN von Hand angefahren und anschließend direkt gespeichert.

TEACH-IN wird häufig eingesetzt, um Schutzzonen z.b. bei Spannmitteln festzulegen, die von den Werkzeugschneiden nicht überschritten werden dürfen. So vermeidet man Kollisionen die mit den Spannmitteln entstehen könnten.

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